Daten- und Prozessanalyse – Werden Sie Datenexperte

Quick Facts – Daten- und Prozessanalyse
  • Dauer: 24 Monate (inkl. 6 Monate Praktikum)
  • Abschluss: IHK-Prüfungszeugnis
  • Nächster Start: 10.08.2026
  • Förderung: 100 % mit Bildungsgutschein
  • Einstiegsgehalt: 36.000 – 42.000 €/Jahr
  • Standort: Kaiserslautern (Lutrinastr. 2-4)
  • Format: Hybrid (Präsenz + Live-Online)
  • PC-Ausstattung: wird gestellt

AZAV-zertifiziert

Anerkannter Bildungsträger für Ihren Bildungsgutschein

Kostenlose Beratung

Unverbindlich, persönlich, vor Ort oder online

IHK-Abschluss

Offizielles IHK-Prüfungszeugnis nach 24 Monaten

92 % Integrationsquote

80 % direkt nach der Umschulung vermittelt

Fachinformatiker Daten- und Prozessanalyse: Umschulung in Kaiserslautern für Quereinsteiger

Sie kommen aus dem Büro, dem Handwerk, dem Handel, der Verwaltung oder einem ganz anderen Beruf – und suchen einen sicheren, gut bezahlten IT-Beruf mit Zukunft? Die Umschulung zum Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse in Kaiserslautern ist Ihr Quereinstieg in die Datenwelt. In 24 Monaten machen wir aus Ihnen einen IT-Profi mit IHK-Abschluss – ohne Programmiervorkenntnisse, ohne Studium, zu 100 % gefördert mit Bildungsgutschein.

Diese Fachrichtung wurde 2020 vom Bundesinstitut für Berufsbildung neu eingeführt – Sie steigen also in einen Beruf ein, in dem es bundesweit noch wenige Konkurrenten gibt, aber bereits massiven Bedarf. Das ist Ihr Vorteil als Quereinsteiger.

Was ist das konkret?

Vergessen Sie das Klischee vom Programmierer im Hoodie. Als Fachinformatiker Daten- und Prozessanalyse sind Sie der Übersetzer zwischen Geschäft und IT. Sie nehmen Daten aus verschiedenen Systemen – ERP, CRM, Produktion, Vertrieb –, fügen sie zusammen, finden Muster und beantworten Fragen, die Unternehmen Geld kosten oder Geld bringen.

Konkret bedeutet das: Sie arbeiten mit Daten und mit Menschen. Sie sprechen mit Fachabteilungen, verstehen, was sie brauchen, und bauen ihnen die Auswertungen, die sie für ihre Entscheidungen brauchen. Sie automatisieren wiederkehrende Aufgaben, dokumentieren Prozesse und schlagen Verbesserungen vor. Das ist kein reiner Bürojob, aber auch keine reine Programmierarbeit – es ist die Kombination, die diesen Beruf so interessant und gefragt macht.

Im Unterschied zur Anwendungsentwicklung schreiben Sie keine fertigen Apps. Im Unterschied zur Systemintegration administrieren Sie keine Server. Sie sind dort, wo Daten zu Erkenntnissen werden – und Erkenntnisse zu konkreten Verbesserungen.

Klingt nach Ihrem Weg? Lassen Sie uns reden.

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Was macht man in der Praxis?

Ein typischer Arbeitstag als Fachinformatiker Daten- und Prozessanalyse hat wenig mit Klischee-IT zu tun. Hier sind die Aufgaben, die Sie nach der Umschulung wirklich machen werden:

Anforderungen klären

Sie sprechen mit dem Marketing-Team, der Produktion oder dem Controlling. Was wollen die wissen? Welche Daten brauchen sie? Welche Frage soll die Auswertung beantworten? Sie übersetzen Geschäftsfragen in technische Anforderungen.

Daten extrahieren und bereinigen

Sie holen Daten aus dem ERP-System (z. B. SAP), aus Datenbanken, aus Excel-Listen und Webquellen. Dann prüfen Sie die Qualität: Doppelte Einträge raus, fehlende Werte ergänzen, Formate vereinheitlichen. 60 % der Arbeit eines Datenanalysten ist Datenaufbereitung – das lernen Sie hier von Grund auf.

Auswerten und visualisieren

SQL-Abfragen für die Datenbank, Python-Skripte für komplexere Analysen, Pivot-Tabellen in Excel, interaktive Dashboards in Power BI oder Tableau. Sie machen aus rohen Zahlen verständliche Grafiken, die das Management auf einen Blick versteht.

Prozesse optimieren und automatisieren

Sie dokumentieren Geschäftsprozesse mit BPMN, finden Schwachstellen und schlagen Verbesserungen vor. Wiederkehrende Auswertungen automatisieren Sie mit Python-Skripten oder ETL-Tools – statt 4 Stunden manueller Arbeit pro Woche läuft das Skript in 5 Minuten.

Vorhersagemodelle bauen (Machine Learning Basics)

Mit ein paar Zeilen Python und Scikit-learn trainieren Sie einfache Modelle, die Muster vorhersagen: Welche Kunden kündigen wahrscheinlich? Welche Maschine fällt bald aus? Welche Produkte werden im Sommer am meisten verkauft? Sie werden kein Data Scientist mit Promotion – aber Sie beherrschen die Werkzeuge, mit denen Unternehmen heute Entscheidungen treffen.

Tools & Technologien, die Sie lernen

Hier ist die ehrliche Liste der Werkzeuge, die Sie nach 24 Monaten Umschulung sicher bedienen können. Keine Buzzwords – das, womit Sie tatsächlich arbeiten:

Programmiersprachen & Datenbanken

  • SQL – die Grundsprache jeder Datenbank (PostgreSQL, MySQL, MS SQL Server)
  • Python mit den Datenbibliotheken Pandas, NumPy, Scikit-learn
  • R – als Alternative für statistische Analysen
  • Jupyter Notebooks für interaktive Datenanalysen
  • Git für Versionskontrolle Ihres Codes

Visualisierung & Business Intelligence

  • Microsoft Power BI – BI-Standard im Mittelstand
  • Tableau – BI-Standard in Konzernen
  • Excel Advanced: Power Query, Power Pivot, VBA-Grundlagen
  • Matplotlib & Seaborn für Python-Diagramme

Prozessanalyse & ETL

  • BPMN 2.0 für Prozessmodellierung (Camunda, Signavio)
  • ETL-Tools: Talend, Apache Airflow, Microsoft SSIS
  • Data-Warehouse-Konzepte: Star-Schema, Snowflake-Schema
  • Datenqualitäts-Methoden und -Werkzeuge

Cloud & Machine Learning

  • Microsoft Azure Data Services (Azure SQL, Synapse)
  • AWS-Grundlagen (RDS, S3, Athena)
  • Scikit-learn für Machine-Learning-Basics
  • DSGVO & Datenschutz in der Praxis

Sie wollen wissen, ob diese Tools zu Ihnen passen?

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Praxisbeispiel: Ein typisches Projekt

Reklamationsanalyse bei einem Maschinenbauer in der Westpfalz

Die Ausgangslage: Sie arbeiten nach der Umschulung als Junior Data Analyst bei einem mittelständischen Maschinenbauer in der Region Kaiserslautern. Die Geschäftsleitung beobachtet, dass die Reklamationsquote im 3. Quartal um 18 % gestiegen ist – und niemand weiß warum. Ihre Aufgabe: Finden Sie die Ursache.

Tag 1–2: Sie sprechen mit dem Qualitätsmanagement, dem Kundenservice und dem Einkauf. Sie verstehen, welche Daten existieren und wo sie liegen: Reklamationen im CRM (Microsoft Dynamics), Produktionsdaten im ERP (SAP), Wareneingangsdaten in einer separaten Access-Datenbank, Lieferanten-Bewertungen in Excel-Listen.

Tag 3–5: Sie schreiben SQL-Abfragen, um die Daten aus den unterschiedlichen Systemen zu extrahieren. Mit Python und Pandas führen Sie alles in einem einzigen DataFrame zusammen. Sie bereinigen Inkonsistenzen – manche Lieferanten sind mit unterschiedlichen Schreibweisen erfasst.

Tag 6–8: Die Analyse beginnt. Sie gruppieren Reklamationen nach Produkt, Lieferant, Charge, Zeitraum. Sie erkennen ein Muster: 72 % der Reklamationen im Q3 betreffen Bauteile aus drei Chargen eines einzigen Zulieferers. Diese Chargen wurden alle im Juni 2025 geliefert.

Tag 9–10: Sie bauen ein Dashboard in Power BI mit den Kennzahlen, einer Filtermöglichkeit nach Lieferant und einer Heatmap nach Liefermonat. Die Geschäftsleitung sieht in Sekunden, was in Wochen niemand erkannt hat. Sie schlagen einen automatisierten Wareneingangs-Check für diesen Lieferanten vor – ein einfaches Python-Skript, das täglich neue Eingänge prüft und Auffälligkeiten meldet.

Das Ergebnis: Reklamationen sinken im Folgequartal um 64 %. Eingesparter Schaden: rund 87.000 €. Der Geschäftsführer empfiehlt Sie weiter.

Genau das lernen Sie bei uns: Daten verstehen, Probleme lösen, messbaren Wert schaffen.

Unterschiede & Einordnung: Welche Fachrichtung passt zu mir?

Die IHK kennt vier Fachrichtungen für Fachinformatiker. Hier ist die ehrliche Entscheidungshilfe:

FachrichtungSchwerpunktPasst zu Ihnen, wenn...
Daten- und Prozessanalyse Daten verstehen, Prozesse verbessern Sie analytisch denken, gerne mit Zahlen und Menschen arbeiten und Sinn in Ihrer Arbeit sehen wollen
Anwendungsentwicklung Software programmieren Sie kreativ sind und gerne Dinge bauen – Apps, Webseiten, Tools
Systemintegration Server, Netzwerke, IT-Infrastruktur Sie technisch versiert sind und Systeme am Laufen halten wollen
Digitale Vernetzung IoT, Industrie 4.0, Maschinenkommunikation Sie aus einem technischen Beruf (Elektrik, Mechatronik) kommen und Hardware mit Software verbinden wollen

Daten- und Prozessanalyse vs. Data Scientist

Häufige Frage: Bin ich nach der Umschulung Data Scientist? Die ehrliche Antwort: Nein. Ein Data Scientist hat in der Regel ein abgeschlossenes Studium in Informatik, Mathematik oder Statistik und beschäftigt sich mit komplexen ML-Modellen. Als Fachinformatiker Daten- und Prozessanalyse sind Sie der praxisorientierte Einstieg in dieses Feld – mit IHK-Abschluss, in 24 Monaten, ohne Hochschule. Mit Berufserfahrung und gezielten Weiterbildungen können Sie sich später zum Data Scientist entwickeln. Viele Data Scientists in Deutschland haben genau diesen Weg genommen.

Unsicher, welche Fachrichtung zu Ihnen passt?

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Gehalt & Karriere als Fachinformatiker Daten- und Prozessanalyse

Daten-Profis sind teuer – und das ist gut für Sie. Hier sind die realistischen Zahlen für Deutschland 2026, basierend auf Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und StepStone-Gehaltsreport:

Position Brutto / Jahr Brutto / Monat
Junior Data Analyst (Einstieg, 0–2 Jahre)36.000 – 42.000 €3.000 – 3.500 €
Data Analyst (3–5 Jahre)45.000 – 58.000 €3.750 – 4.800 €
Senior Data Analyst (5+ Jahre)55.000 – 70.000 €4.600 – 5.800 €
Business Intelligence Analyst50.000 – 68.000 €4.200 – 5.700 €
Data Engineer55.000 – 75.000 €4.600 – 6.300 €
Data Scientist (mit Weiterbildung)65.000 – 90.000 €5.400 – 7.500 €
Head of Analytics / Lead Data80.000 – 110.000 €6.700 – 9.200 €

Karrierepfade nach der Umschulung

Sie haben drei realistische Wege, sich nach der Umschulung weiterzuentwickeln:

  • Data Analyst → Senior Analyst → Lead Analyst → Head of Analytics: Der klassische Weg im Data-&-Analytics-Team eines Unternehmens. Mit jeder Stufe übernehmen Sie mehr Verantwortung, größere Projekte und Personalführung.
  • Spezialisierung Richtung Data Engineering oder Data Science: Sie vertiefen Ihre technischen Skills (mehr Cloud, mehr Machine Learning) und werden zum gefragten Spezialisten – oft mit deutlichem Gehaltssprung nach 3–5 Jahren.
  • Berater- oder Consulting-Laufbahn: Sie wechseln zu einer Beratung wie Capgemini, Accenture oder einem mittelständischen IT-Beratungshaus. Hier sind die Gehälter besonders attraktiv, dafür ist die Reisetätigkeit höher.

Auch interessant: Mit IHK-Abschluss können Sie in Rheinland-Pfalz ohne Abitur studieren – z. B. berufsbegleitend einen Bachelor in Wirtschaftsinformatik oder Data Science. Viele unserer Absolventen kombinieren den IHK-Abschluss später mit einem Bachelor und verdoppeln so ihr Gehaltspotenzial.

Voraussetzungen – ehrlich erklärt

Wir versprechen Ihnen nichts, was wir nicht halten können. Hier ist ehrlich, was Sie mitbringen sollten – und was nicht nötig ist.

Was Sie wirklich brauchen

  • Logisches Denkvermögen – die Fähigkeit, ein Problem in kleinere Teile zu zerlegen
  • Neugier und Lernbereitschaft – Sie werden viel Neues sehen
  • Deutschkenntnisse auf Niveau B2 – für Unterricht und IHK-Prüfung
  • Englisch-Grundkenntnisse – Fachliteratur und Tools sind oft englisch
  • Grundlegender Umgang mit dem Computer (Word, Excel, E-Mail)
  • Bereitschaft, Vollzeit zu lernen (Mo–Fr, 24 Monate)

Was Sie nicht brauchen

  • Kein Mathematik-Studium – Grundrechenarten reichen
  • Keine Programmiererfahrung – Sie lernen alles bei uns
  • Keine spezielle IT-Ausbildung als Vorqualifikation
  • Kein Abitur oder Fachhochschulreife
  • Kein zwingender mittlerer Bildungsabschluss – siehe Hinweis weiter unten
  • Kein technisches Vorwissen aus einem anderen Beruf

Schulabschluss in der Daten- und Prozessanalyse – ehrliche Einschätzung

Die IHK empfiehlt einen mittleren Bildungsabschluss. In der Daten- und Prozessanalyse erwarten viele Unternehmen in der Praxis sogar Abitur oder Fachhochschulreife – die meisten Azubis kommen aus Gymnasien mit guten Noten in Mathematik. Der Beruf wird oft mit Studienabsolventen (Wirtschaftsinformatik, Statistik, BWL) verglichen.

Bewerber mit Hauptschulabschluss können in Einzelfällen erfolgreich sein, brauchen aber ein überzeugendes Gesamtbild: gute Noten in Mathematik, ein sehr guter Eignungstest, klare analytische Stärken und idealerweise erste Erfahrungen mit Excel, Daten oder Zahlen aus dem bisherigen Beruf. Wir beraten Sie ehrlich – wenn die Daten- und Prozessanalyse zu hoch gegriffen ist, schauen wir mit Ihnen, ob z. B. Systemintegration besser zu Ihrem Profil passt.

Unser kostenloser Eignungstest (4–6 Stunden inklusive Auswertung) prüft Ihr logisches Denken, Ihre Konzentration und Ihre analytische Lernfähigkeit. Das Ergebnis dient als wertvolle Argumentationshilfe beim Bildungsgutschein. Falls der Test Lücken zeigt, empfehlen wir gezielte Vorbereitungskurse (Mathematik, IT-Grundlagen, Deutsch) – danach prüfen wir gerne erneut.

⚠ Wichtig zu wissen: Spätestens beim Praktikum (6 Monate) und der späteren Bewerbung bei Versicherungen, Banken, Beratungen oder Tech-Unternehmen schauen Personaler sehr genau auf das Schulzeugnis und die Mathenoten. Wir geben Ihnen ehrliches Feedback zu Ihren realistischen Chancen und unterstützen mit Bewerbungscoaching.

Quereinsteiger willkommen: Berufsrückkehrer, Studienabbrecher (besonders aus BWL, Finanzen, Naturwissenschaften), Rehabilitanden, Migranten mit nicht anerkanntem Abschluss, Zeitsoldaten, Mitarbeiter aus Transfergesellschaften – wir haben Erfahrung mit allen Bildungswegen. Mehr unter Voraussetzungen.

Eignungstest jederzeit – kostenlos und unverbindlich

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Regionale Chancen in Kaiserslautern und der Westpfalz

Kaiserslautern ist mehr als nur eine Stadt am Rande des Pfälzer Waldes – es ist einer der wichtigsten Tech-Standorte in Rheinland-Pfalz. Das macht die Region zu einem hervorragenden Ort, um als Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse durchzustarten.

Was macht Kaiserslautern besonders?

  • RPTU Kaiserslautern-Landau – eine der drei staatlichen Universitäten in Rheinland-Pfalz mit starkem Informatik-Schwerpunkt. Die Nähe zu Forschung und Lehre zieht IT-Unternehmen an.
  • Fraunhofer IESE – das Institut für Experimentelles Software Engineering ist europaweit eine der führenden Adressen für Software- und Datenforschung.
  • DFKI – Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz mit einem großen Standort in Kaiserslautern. KI-Forschung auf Weltklasse-Niveau direkt vor der Haustür.
  • SmartFactoryKL – die Forschungs- und Demonstrationsplattform für Industrie 4.0 ist hier zu Hause.
  • Günstige Lebenshaltungskosten – im Vergleich zu Frankfurt, München oder Stuttgart bleibt vom Gehalt deutlich mehr übrig.

Wer sucht Daten-Profile in der Region?

Die Nachfrage nach Datenanalysten in der Region Kaiserslautern, der Westpfalz und dem angrenzenden Saarland ist vielfältig. Beispiele für Branchen und Arbeitgeber-Typen, bei denen unsere Absolventen tätig sind:

  • Maschinen- und Anlagenbau – mittelständische Hersteller in der Westpfalz mit Bedarf an Produktionsdaten-Analysen und Qualitätsmanagement
  • Automobilzulieferer – im Großraum Kaiserslautern und im Saarland
  • Logistik & Handel – große Logistikzentren entlang der A6 mit Fokus auf Lieferketten-Optimierung
  • Versicherungen und Finanzdienstleister – Pfälzer und saarländische Häuser, sowie Pendelmöglichkeit nach Mannheim/Ludwigshafen
  • Öffentliche Verwaltung – Stadt Kaiserslautern, Landesverwaltung Rheinland-Pfalz, Bundeswehr (Standort Kaiserslautern)
  • Pharma und Chemie – BASF Ludwigshafen ist nur 50 Minuten entfernt und einer der größten Daten-Arbeitgeber Deutschlands
  • Gesundheitswesen – Westpfalz-Klinikum und weitere regionale Kliniken mit wachsendem Bedarf an Datenkompetenz

Pendelradius: Mehr als nur Kaiserslautern

Wer flexibel ist, hat in der Region einen riesigen Arbeitsmarkt: Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg sind in 60 Minuten erreichbar. Saarbrücken in 50 Minuten. Frankfurt in 70 Minuten. Hinzu kommt: Datenanalyse ist einer der Berufe mit dem höchsten Home-Office-Anteil. Viele unserer Absolventen arbeiten heute remote für Unternehmen in München, Berlin oder Hamburg – und wohnen weiterhin in Kaiserslautern.

Bereit für Ihren Quereinstieg in die Datenwelt?

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Förderung und Finanzierung

Die Umschulung ist zu 100 % förderbar – Sie zahlen keinen Cent.

Bildungsgutschein (§81 SGB III)

Agentur für Arbeit oder Jobcenter übernimmt 100 % der Kosten. AZAV-zertifiziert.

Weiterbildungsprämie – bis zu 2.500 €

1.000 € nach Zwischenprüfung + 1.500 € nach Abschlussprüfung. Steuerfrei, seit 2023 entfristet.

Weiterbildungsgeld – 150 €/Monat

Zusätzlich zum Bürgergeld/Grundsicherung (§87a SGB III). Wird nicht angerechnet.

Qualifizierungschancengesetz

Auch für Beschäftigte: bis zu 100 % der Kurs- und Lohnkosten.

Weitere Kostenträger

DRV (Rentenversicherung), BFD (Bundeswehr), Berufsgenossenschaften, Aufstiegsbonus RLP (2.000 €).

Neue Grundsicherung ab 01.07.2026

Weiterbildungsgeld und Prämie bleiben bestehen. Vermittlungsvorrang gestärkt, aber Umschulungen weiterhin möglich. Empfehlung: Bildungsgutschein jetzt beantragen.

Transfergesellschaft / Transfer-Qualifizierung (§ 110 SGB III)

Sind Sie von Stellenabbau, Insolvenz oder Betriebsschließung betroffen und wechseln in eine Transfergesellschaft? Dann haben Sie Anspruch auf Qualifizierungsmaßnahmen wie unsere Umschulung. Die Kosten werden über das Transferkurzarbeitergeld und Mittel des Arbeitgebers (Sozialplan) finanziert. Besonders für ehemalige Mitarbeiter aus Automotive, Chemie oder Produktion: Nutzen Sie diese Zeit für einen Neustart als Fachinformatiker. Wir beraten Sie zum Ablauf und unterstützen bei der Abstimmung mit Ihrer Transfergesellschaft.

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Infotelefon Kaiserslautern

0631 342 88 973

Das sagen unsere Absolventen

„Was mich überzeugt hat: echte Trainer statt Lernvideos. Man kann jederzeit Fragen stellen und bekommt sofort Feedback. Das ist der Grund, warum die Bestehensquote hier so hoch ist."

– Natascha L.
Quereinsteigerin → Data Analyst

„Vorher 12 Jahre im Rechnungswesen, keine Ahnung von Programmierung. Die Kombination aus BWL-Verständnis und neuen IT-Skills hat mir die Tür geöffnet. Heute baue ich Dashboards für die Geschäftsführung."

– Markus F.
Rechnungswesen → BI-Analyst

„Ich hatte Angst vor Mathe und Programmierung. Aber Python wird hier so erklärt, dass man es wirklich versteht. Nach einem Jahr konnte ich eigene Datenanalysen für meinen Praktikumsbetrieb machen."

– Petra W.
Bürokauffrau → Prozessanalystin

„Als KFZ-Mechatroniker hatte ich es körperlich schwer. Die Umschulung war mein Neustart. Heute analysiere ich Schadensdaten bei einer großen Versicherung – im Home-Office, mit besserem Gehalt."

– Andreas K.
KFZ-Mechatroniker → Data Analyst

„Nach der Elternzeit wollte ich was Neues. Die Umschulung war hart, aber das Team in KL hat mir den Rücken freigehalten – inklusive Kinderbetreuung-Tipps. Heute arbeite ich Teilzeit im BI-Team einer Bank."

– Sabine R.
Steuerfachangestellte → BI-Analystin

„Wirtschaftsstudium abgebrochen, kein Plan was machen. Der Eignungstest hat mir gezeigt: Datenanalyse ist mein Ding. 24 Monate später bin ich Data Engineer bei einem Tech-Unternehmen in Mannheim."

– Tarek M.
Studienabbrecher → Data Engineer

Häufig gestellte Fragen

Sie analysieren Daten aus verschiedenen Unternehmensquellen, finden Muster und Optimierungspotenziale, automatisieren wiederkehrende Auswertungen und unterstützen Fachabteilungen bei datenbasierten Entscheidungen. Sie arbeiten mit SQL, Python, Power BI und Excel – und sind die Schnittstelle zwischen Geschäft und IT.
Nein. Wir bringen Ihnen Python, SQL und alle anderen Werkzeuge von Grund auf bei. Wichtiger als Vorkenntnisse sind logisches Denken und Lernbereitschaft.
Deutlich weniger, als die meisten denken. Sie brauchen Grundrechenarten, Prozentrechnung und ein bisschen Statistik-Verständnis – das alles lernen Sie in der Umschulung. Sie brauchen kein Mathe-Studium und keine höhere Mathematik.
Die IHK empfiehlt einen mittleren Bildungsabschluss. In der Daten- und Prozessanalyse erwarten viele Unternehmen in der Praxis sogar Abitur oder Fachhochschulreife – die meisten Azubis haben gute Mathe-Noten. Bewerber mit Hauptschulabschluss können in Einzelfällen erfolgreich sein, brauchen aber ein überzeugendes Gesamtbild (analytische Stärken, gute Mathe-Vorbildung, sehr guter Eignungstest). Wir beraten Sie ehrlich – ggf. ist eine andere Fachrichtung wie Systemintegration besser geeignet.
Für Sie nichts. Die gesamte Maßnahme ist zu 100 % förderbar mit dem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Auch Deutsche Rentenversicherung, Berufsförderungsdienst der Bundeswehr, Berufsgenossenschaften und Transfergesellschaften kommen als Kostenträger in Frage. Wir beraten Sie kostenlos zur passenden Förderung.
24 Monate Vollzeit, davon 18 Monate Unterricht und 6 Monate Praktikum in einem Unternehmen. Unterricht: Mo–Do 08:00–16:00 Uhr, Fr 08:00–14:30 Uhr. Hybrid (Präsenz + Live-Online).
Einstiegsgehalt: 36.000–42.000 € brutto pro Jahr. Mit 3–5 Jahren Erfahrung: 45.000–58.000 €. Senior: 55.000–70.000 €. Mit Weiterbildung zum Data Scientist sind 65.000–90.000 € möglich. Lead-/Head-Positionen erreichen 80.000–110.000 €.
Ein Data Scientist hat in der Regel ein Studium in Informatik, Mathematik oder Statistik. Der Fachinformatiker Daten- und Prozessanalyse ist der praxisorientierte Einstieg in dieses Feld – mit IHK-Abschluss in 24 Monaten, ohne Hochschule. Mit Berufserfahrung können Sie sich zum Data Scientist weiterentwickeln. Viele Data Scientists in Deutschland sind genau diesen Weg gegangen.
Hervorragend. In Deutschland sind über 109.000 IT-Stellen unbesetzt (Bitkom 2025), Datenanalyse ist eines der am stärksten wachsenden Berufsfelder. Kaiserslautern bietet mit RPTU, Fraunhofer IESE, DFKI und SmartFactoryKL ein besonders dichtes Tech-Umfeld. Außerdem gibt es viele Pendelmöglichkeiten nach Mannheim, Ludwigshafen, Saarbrücken und Frankfurt – und Datenanalyse ist einer der Berufe mit höchstem Home-Office-Anteil. Unsere Integrationsquote liegt bei 92 %.
Ja. Bei hybrider Teilnahme erhalten Sie für die gesamte Dauer der Umschulung die benötigte PC-Ausstattung – mit allen Tools (Python, Power BI, etc.). Sie müssen weder einen eigenen Computer mitbringen noch Software kaufen.
Kein Grund zur Sorge. Wenn der Test zeigt, dass Sie in bestimmten Bereichen noch Lücken haben, empfehlen wir gezielte Vorbereitungskurse – z. B. IT-Grundlagen, Deutsch oder Mathematik. Nach der Vorbereitung können Sie den Test wiederholen. Unser Ziel ist es, Sie zum Abschluss zu bringen – nicht, Sie abzulehnen.
Ja. Wenn Sie von Stellenabbau, Insolvenz oder Betriebsschließung betroffen sind und in eine Transfergesellschaft wechseln, können Sie unsere Umschulung über das Transferkurzarbeitergeld und Mittel aus dem Sozialplan nutzen (§ 110 SGB III). Wir haben Erfahrung mit Teilnehmern aus Automobilzulieferern, Chemie und Produktion. Sprechen Sie uns an – wir koordinieren mit Ihrer Transfergesellschaft.

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Kaiserslautern befindet sich als Metropole der Westpfalz in einer verkehrstechnisch günstigen Lage. Die Stadt ist durch Bahn und Autobahn (A6, A63) direkt in das deutsche Verkehrsnetz eingebunden.

Das Institut selbst befindet sich in der Innenstadt, in einem Gebäudekomplex (im sog. „Fuchsbau"), in der Lutrinastraße 2-4. Die Lutrinastraße erreichen Sie von der Stadtmitte aus (Stiftsplatz, Marktplatz) über die Karl-Marx-Straße oder Eisenbahnstraße in 5 Minuten.

Der Hauptbahnhof ist in unter 10 Minuten Fußweg über die Eisenbahnstraße erreichbar. Buslinien 107 und 105 binden uns in das Busliniennetz Kaiserslautern ein. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein gebührenpflichtiges Parkhaus (Einfahrt Badstraße 3).

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