Fachinformatiker Systemintegration – Ihr Einstieg in die IT

Quick Facts – Fachinformatiker Systemintegration
  • Dauer: 24 Monate (inkl. 6 Monate Praktikum)
  • Abschluss: IHK-Prüfungszeugnis
  • Nächster Start: 10.08.2026
  • Förderung: 100 % mit Bildungsgutschein
  • Einstiegsgehalt: 35.000 – 42.000 €/Jahr
  • Standort: Kaiserslautern (Lutrinastr. 2-4)
  • Format: Hybrid (Präsenz + Live-Online)
  • PC-Ausstattung: wird gestellt

AZAV-zertifiziert

Anerkannter Bildungsträger für Ihren Bildungsgutschein

Kostenlose Beratung

Unverbindlich, persönlich, vor Ort oder online

IHK-Abschluss

Offizielles IHK-Prüfungszeugnis nach 24 Monaten

92 % Integrationsquote

80 % direkt nach der Umschulung vermittelt

Fachinformatiker Systemintegration: Umschulung in Kaiserslautern für Quereinsteiger

Sie suchen einen sicheren, gut bezahlten IT-Beruf mit Zukunft – ohne Studium, ohne Programmiermarathon? Die Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration in Kaiserslautern ist Ihr Weg. In 24 Monaten machen wir aus Ihnen einen IT-Profi mit IHK-Abschluss, der Server administriert, Netzwerke aufbaut, Cloud-Dienste verwaltet und IT-Sicherheit gewährleistet. Zu 100 % gefördert mit Bildungsgutschein. AZAV-zertifiziert. 92 % Integrationsquote.

Systemintegration ist die am meisten gefragte Fachrichtung der vier IHK-Spezialisierungen – einfach weil jedes Unternehmen, jede Behörde und jede Praxis eine funktionierende IT-Infrastruktur braucht. Vom Krankenhaus über die Stadtverwaltung bis zum Maschinenbauer: Überall werden Menschen gesucht, die IT-Systeme planen, einrichten und betreuen können.

Was ist das konkret?

Vergessen Sie das Klischee vom Programmierer im dunklen Kellerraum. Als Fachinformatiker Systemintegration sind Sie der IT-Macher: Sie sorgen dafür, dass Computer, Server, Netzwerke und Cloud-Dienste zuverlässig zusammenarbeiten. Ohne Sie kein Login am Morgen, kein Drucker im Büro, kein E-Mail-Versand, kein Zugriff auf das ERP-System.

Konkret heißt das: Sie installieren Server (Windows oder Linux), konfigurieren Active Directory, richten Firewalls ein, betreiben Backup-Systeme, migrieren Anwendungen in die Cloud (Microsoft 365, Azure, AWS), helfen Anwendern bei Problemen und planen die nächste IT-Erweiterung. Sie sind Techniker, Berater und Problemlöser in einer Person.

Im Unterschied zur Anwendungsentwicklung programmieren Sie keine Software – Sie betreiben sie. Im Unterschied zur Digitalen Vernetzung arbeiten Sie nicht mit Maschinensteuerungen, sondern mit klassischer Office- und Server-IT. Im Unterschied zur Daten- und Prozessanalyse werten Sie keine großen Datenmengen aus – Sie sorgen dafür, dass die Daten überhaupt sicher gespeichert und zugänglich sind. Sie sind das Rückgrat der digitalen Arbeitswelt.

Klingt das nach Ihrem Weg in die IT?

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Was macht man in der Praxis?

Ein typischer Arbeitstag als Fachinformatiker Systemintegration ist abwechslungsreich. Hier sind die Aufgaben, die Sie nach der Umschulung wirklich machen werden:

Server & Active Directory administrieren

Sie installieren und konfigurieren Windows- oder Linux-Server, richten Benutzerkonten und Gruppenrichtlinien im Active Directory ein, verteilen Software und Updates, überwachen die Systemlast und sorgen für Verfügbarkeit. Das ist das Tagesgeschäft in fast jedem Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern.

Netzwerke planen & betreuen

Sie konfigurieren Switches und Router, richten VLANs ein, planen WLAN-Ausleuchtung, segmentieren Netze nach Sicherheitsanforderungen. Wenn ein Standort neu aufgebaut oder ein Büro umgezogen wird, planen Sie die Verkabelung und die Netzwerktopologie.

Cloud-Dienste verwalten

Microsoft 365, Azure, AWS – immer mehr Unternehmen verlagern ihre IT in die Cloud. Sie konfigurieren Mailserver in Exchange Online, verwalten SharePoint, richten Sicherheitsrichtlinien ein, migrieren On-Premise-Systeme in die Cloud und sorgen für die Hybrid-Anbindung.

IT-Sicherheit gewährleisten

Firewalls konfigurieren, Backups testen, Patches einspielen, Notfallpläne erstellen, Anwender schulen. NIS-2-Richtlinie und DSGVO machen IT-Sicherheit zur Pflichtaufgabe in jedem Unternehmen. Wer hier mitdenken kann, ist gefragt – und gut bezahlt.

Anwender unterstützen (1st-, 2nd-, 3rd-Level-Support)

Wenn etwas nicht funktioniert, sind Sie der erste Ansprechpartner. Sie nehmen Tickets entgegen, analysieren Probleme, lösen sie remote oder vor Ort, dokumentieren Fehlerursachen und geben Wissen an Kollegen weiter. Wer hier kommunikativ und geduldig ist, wird schnell zur unverzichtbaren Person im Team.

Tools & Technologien, die Sie lernen

Hier ist die ehrliche Liste der Werkzeuge, die Sie nach 24 Monaten Umschulung sicher beherrschen:

Server & Betriebssysteme

  • Windows Server 2019/2022 – Active Directory, Gruppenrichtlinien
  • Linux (Ubuntu, Debian, CentOS) – Befehlszeile, Dienste
  • VMware vSphere & Hyper-V – Virtualisierung im Rechenzentrum
  • Docker & Container-Grundlagen
  • PowerShell & Bash-Scripting für Automatisierung

Netzwerke & Sicherheit

  • TCP/IP, Subnetting, VLANs, Routing
  • Cisco-Grundlagen (Vorbereitung auf CCNA)
  • WLAN (Standards, Sicherheit, Roaming)
  • Firewalls (pfSense, Sophos, Fortinet)
  • VPN, Zero Trust, Netzwerksegmentierung

Cloud & Microsoft 365

  • Microsoft Azure – Grundlagen (Vorbereitung AZ-900)
  • Microsoft 365 / Exchange Online / SharePoint
  • Amazon AWS – Grundlagen (Cloud Practitioner)
  • Identity Management: Entra ID (Azure AD)
  • Hybrid-Szenarien (On-Prem + Cloud)

Sicherheit & Monitoring

  • Backup-Konzepte: Veeam, Acronis, Microsoft DPM
  • Monitoring: PRTG, Nagios, Zabbix, Grafana
  • Ticketing: OTRS, Jira Service Management, Freshdesk
  • NIS-2-Grundlagen, ISO 27001
  • DSGVO in der Praxis

Sie wollen wissen, ob diese Tools zu Ihnen passen?

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Praxisbeispiel: Ein typisches Projekt

Migration eines mittelständischen Unternehmens nach Microsoft 365 und Azure

Die Ausgangslage: Sie arbeiten nach der Umschulung als Junior IT-Administrator bei einem mittelständischen Maschinenbauer in Kaiserslautern mit 80 Mitarbeitern. Die alte Lösung mit On-Premise-Exchange-Server, Fileserver und VPN-Anbindung für Außendienstler ist veraltet, der Wartungsaufwand hoch. Die Geschäftsführung beschließt: Wir gehen in die Cloud.

Tag 1–3: Sie analysieren mit dem Senior-Admin den Ist-Zustand. Welche Anwendungen werden genutzt? Wie viele Postfächer? Welche Datenmengen liegen auf dem Fileserver? Welche Schnittstellen ins ERP-System? Sie dokumentieren und priorisieren.

Tag 4–10: Sie richten Microsoft 365 ein – einen neuen Tenant, Microsoft Entra ID (früher Azure AD) für die Benutzerverwaltung, Exchange Online für die E-Mails, SharePoint und OneDrive für Dateien. Sie konfigurieren Sicherheitsrichtlinien, Multi-Faktor-Authentifizierung und Conditional Access.

Tag 11–18: Migration der Postfächer. Sie nutzen den nativen Migrationsdienst, planen Wellen mit jeweils 10–15 Mitarbeitern, kommunizieren transparent über die Umstellung und stehen am Tag X als Ansprechpartner bereit. Es gibt kleinere Probleme – ein Outlook-Profil mag nicht, ein Mitarbeiter findet seine Kalendereinladungen nicht. Sie lösen jedes Problem in 5–15 Minuten.

Tag 19–25: Sie migrieren die Fileserver-Daten nach SharePoint und OneDrive. Sie strukturieren die Berechtigungen neu, schulen die Anwender im Umgang mit der neuen Oberfläche, richten automatische Backups in Azure ein und richten ein neues VPN-Konzept mit Zero-Trust-Ansatz ein. Der alte VPN-Server kann abgeschaltet werden.

Das Ergebnis: Das Unternehmen spart pro Jahr rund 18.000 € an Hardware- und Wartungskosten. Mitarbeiter können von überall sicher arbeiten. Die IT-Abteilung hat Zeit für strategische Themen statt für Server-Wartung. Die Geschäftsführung lobt Sie öffentlich – und im nächsten Jahresgespräch winkt eine Gehaltserhöhung.

Genau das lernen Sie bei uns: Systeme planen, einrichten, sicher betreiben – und Anwender mitnehmen.

Unterschiede & Einordnung: Welche Fachrichtung passt zu mir?

Vier Fachrichtungen, eine Entscheidung. Hier ist die ehrliche Einordnung:

FachrichtungSchwerpunktPasst zu Ihnen, wenn...
Systemintegration Server, Netzwerke, Cloud, IT-Sicherheit Sie technisch interessiert sind, gerne Systeme am Laufen halten und mit Hardware UND Software arbeiten wollen
Anwendungsentwicklung Software programmieren Sie kreativ sind und gerne Anwendungen, Apps oder Webseiten entwickeln wollen
Daten- & Prozessanalyse Daten verstehen, Prozesse verbessern Sie analytisch denken und gerne mit Zahlen und Dashboards arbeiten
Digitale Vernetzung IoT, Industrie 4.0, Maschinenkommunikation Sie aus einem technischen Beruf kommen und Industrieanlagen vernetzen wollen

Systemintegration vs. IT-Studium

Häufige Frage: Brauche ich nicht ein Informatik-Studium, um in der IT zu arbeiten? Die ehrliche Antwort: Nein. Studium ist ein Weg – die Umschulung zum Fachinformatiker ist ein anderer, viel praxisorientierterer und schnellerer Weg. Nach 24 Monaten haben Sie einen anerkannten IHK-Abschluss und sind sofort einsatzfähig. Viele unserer Absolventen werden direkt nach der Umschulung bei dem Unternehmen übernommen, in dem sie ihr Praktikum gemacht haben. Mit Berufserfahrung können Sie sich später spezialisieren (Cloud, Security, DevOps) oder bei Bedarf berufsbegleitend studieren – mit IHK-Abschluss ist auch ein Studium ohne Abitur möglich (in Rheinland-Pfalz an RPTU oder Hochschule Kaiserslautern).

Unsicher, welche Fachrichtung zu Ihnen passt?

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Gehalt & Karriere als Fachinformatiker Systemintegration

Die Systemintegration zählt zu den am meisten gesuchten IT-Berufen in Deutschland – und das spiegelt sich im Gehalt wider. Hier sind realistische Zahlen für 2026, basierend auf Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und StepStone-Gehaltsreport:

Position Brutto / Jahr Brutto / Monat
Junior IT-Administrator (Einstieg, 0–2 Jahre)35.000 – 39.500 €2.900 – 3.300 €
IT-Administrator (3–5 Jahre)42.000 – 55.000 €3.500 – 4.600 €
Senior Systemadministrator (5+ Jahre)55.000 – 65.000 €4.600 – 5.400 €
Cloud-Administrator / Cloud Engineer50.000 – 75.000 €4.200 – 6.300 €
IT-Security-Spezialist55.000 – 80.000 €4.600 – 6.700 €
IT-Teamleiter / IT-Projektleiter60.000 – 80.000 €5.000 – 6.700 €
IT-Leiter / Head of IT75.000 – 110.000 €6.300 – 9.200 €

Karrierepfade nach der Umschulung

Sie haben mehrere realistische Wege:

  • Klassischer Weg: Junior IT-Administrator → Administrator → Senior → Teamleiter → IT-Leiter. In 7–10 Jahren gut machbar in vielen Mittelstandsunternehmen.
  • Cloud-Spezialisierung: Mit Microsoft- (AZ-104, AZ-305) oder AWS-Zertifizierungen werden Sie zum Cloud Engineer. Das Feld wächst rasant, Gehälter sind überdurchschnittlich.
  • IT-Security: Cybersecurity-Spezialisten sind Mangelware. Mit Zertifikaten wie CompTIA Security+, CISSP oder ISO 27001 Lead Auditor erreichen Sie 70.000–95.000 € nach 5–7 Jahren.
  • DevOps / Site Reliability: An der Schnittstelle zur Entwicklung – Docker, Kubernetes, CI/CD. Sehr gefragt, sehr gut bezahlt.
  • Selbstständigkeit: Nach 5+ Jahren Berufserfahrung können Sie sich als IT-Berater oder System-Integrator selbstständig machen. Tagessätze von 600–900 € sind realistisch.

Auch interessant: Mit IHK-Abschluss können Sie in Rheinland-Pfalz ohne Abitur studieren – z. B. einen berufsbegleitenden Bachelor in Wirtschaftsinformatik oder Angewandter Informatik an der RPTU oder Hochschule Kaiserslautern.

Voraussetzungen – ehrlich erklärt

Wir versprechen Ihnen nichts, was wir nicht halten können. Hier ist ehrlich, was Sie für die Umschulung mitbringen sollten – und was nicht nötig ist.

Was Sie wirklich brauchen

  • Technisches Verständnis und Interesse an Computern
  • Logisches Denkvermögen und systematisches Arbeiten
  • Geduld – Fehlersuche braucht manchmal Stunden
  • Kommunikationsfähigkeit – Sie arbeiten mit Anwendern
  • Deutschkenntnisse auf Niveau B2 (Unterricht und IHK-Prüfung sind Deutsch)
  • Englisch-Grundkenntnisse (Dokumentationen, Tools sind oft englisch)
  • Bereitschaft, Vollzeit zu lernen (Mo–Fr, 24 Monate)

Was Sie nicht brauchen

  • Keine Programmiererfahrung – Systemintegration ist kein Programmierberuf
  • Kein Mathematik-Studium – Grundrechenarten reichen
  • Kein Abitur oder Fachhochschulreife
  • Kein zwingender mittlerer Bildungsabschluss – mit Hauptschulabschluss in Einzelfällen möglich (siehe unten)
  • Keine bisherige IT-Ausbildung als Vorqualifikation
  • Kein teures Vorwissen aus IT-Schulungen

Auch mit niedrigerem Schulabschluss – beste Chancen aller Fachrichtungen

Die IHK empfiehlt einen mittleren Bildungsabschluss. Bewerber mit Hauptschulabschluss haben in der Systemintegration die besten Chancen aller vier Fachrichtungen – weil viele Aufgaben praxisnah sind und mittelständische Systemhäuser, der öffentliche Dienst und Krankenhäuser oft offener sind als große Konzerne. Entscheidend ist nicht das Zeugnis allein, sondern das Gesamtbild aus Eignungstest, Motivation und Auftreten.

Unser kostenloser Eignungstest (4–6 Stunden inklusive Auswertung) prüft Ihr logisches Denken, Ihre Konzentration und Ihre Lernfähigkeit. Das Ergebnis dient als wertvolle Argumentationshilfe, wenn Sie den Bildungsgutschein beim Kostenträger beantragen. Falls der Test zeigt, dass in einem Bereich noch Lücken sind, empfehlen wir gezielte Vorbereitungskurse: IT-Grundlagen, Deutsch oder Mathematik. Nach der Vorbereitung können Sie den Test wiederholen.

⚠ Wichtig zu wissen: Spätestens beim Praktikum (6 Monate) und der späteren Bewerbung schauen Unternehmen auf das Gesamtbild aus Schulabschluss, Eignungstest, Vorerfahrung und persönlichem Auftreten. Wir bereiten Sie auf den Eignungstest vor, geben Ihnen ehrliches Feedback zu Ihren Chancen und unterstützen mit Bewerbungscoaching.

Auch Quereinsteiger willkommen: Berufsrückkehrer, Studienabbrecher, Rehabilitanden, Migranten mit nicht anerkanntem Abschluss, Zeitsoldaten (BFD), Mitarbeiter aus Transfergesellschaften – wir haben Erfahrung mit allen Bildungswegen. Mehr Details auf unserer Voraussetzungen-Seite.

Eignungstest jederzeit – kostenlos und unverbindlich

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Regionale Chancen in Kaiserslautern und der Westpfalz

Kaiserslautern ist mehr als eine Universitätsstadt – es ist einer der wichtigsten IT- und Tech-Standorte in Rheinland-Pfalz. Für Fachinformatiker Systemintegration gibt es hier hervorragende Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Was macht Kaiserslautern besonders?

  • RPTU Kaiserslautern-Landau – eine der drei staatlichen Universitäten in Rheinland-Pfalz mit starkem Informatik-Schwerpunkt
  • Fraunhofer IESE und Fraunhofer ITWM – zwei starke Fraunhofer-Institute, einer der wichtigsten Software-Engineering-Standorte Deutschlands
  • DFKI – Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz mit großem Standort in Kaiserslautern
  • SmartFactoryKL – die weltweit erste herstellerunabhängige Industrie-4.0-Forschungsplattform
  • US Army Garrison Rheinland-Pfalz mit Hauptquartier in Kaiserslautern – englischsprachiges IT-Umfeld mit besonderen Karrieremöglichkeiten
  • Günstige Lebenshaltungskosten im Vergleich zu Frankfurt, Stuttgart oder München

Wer sucht Systemintegratoren in der Region?

Die Nachfrage nach IT-Administratoren in der Region Kaiserslautern, der Westpfalz und dem angrenzenden Saarland ist hoch. Beispiele für Branchen und Arbeitgeber-Typen:

  • Systemhäuser und IT-Dienstleister – mehrere mittelständische IT-Häuser in KL und Umgebung mit Bedarf an Junior- und Mid-Level-Administratoren
  • Maschinenbau und Automobilzulieferer – jeder Mittelständler braucht eine IT-Abteilung
  • Krankenhäuser und Gesundheitswesen – Westpfalz-Klinikum und weitere regionale Kliniken mit wachsendem IT-Bedarf, Tarifvertrag TVöD
  • Öffentliche Verwaltung – Stadt Kaiserslautern, Landesverwaltung Rheinland-Pfalz, Bezirksregierung
  • Bundeswehr – großer Bundeswehr-Standort Kaiserslautern mit IT-Bedarf
  • Banken und Versicherungen – regionale Sparkasse, Volksbanken, Pfälzer Versicherer
  • Logistikzentren entlang der A6 – Amazon, DHL, Transportunternehmen
  • Pharma und Chemie – BASF Ludwigshafen ist nur 50 Minuten entfernt

Pendelradius: Mehr als nur Kaiserslautern

Wer flexibel ist, hat in der Region einen riesigen IT-Arbeitsmarkt: Mannheim/Ludwigshafen (BASF, SAP) in 50 Minuten, Saarbrücken in 50 Minuten, Frankfurt in 70 Minuten, Karlsruhe in 60 Minuten. Hinzu kommt: Viele IT-Stellen erlauben heute 2–3 Tage Home-Office pro Woche. So können Sie in Kaiserslautern wohnen und für Unternehmen aus dem ganzen Land arbeiten.

Bereit für Ihren Quereinstieg in die IT?

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Förderung und Finanzierung

Die Umschulung ist zu 100 % förderbar – Sie zahlen keinen Cent.

Bildungsgutschein (§81 SGB III)

Agentur für Arbeit oder Jobcenter übernimmt 100 % der Kosten. AZAV-zertifiziert.

Weiterbildungsprämie – bis zu 2.500 €

1.000 € nach Zwischenprüfung + 1.500 € nach Abschlussprüfung. Steuerfrei, seit 2023 entfristet.

Weiterbildungsgeld – 150 €/Monat

Zusätzlich zum Bürgergeld/Grundsicherung (§87a SGB III). Wird nicht angerechnet.

Qualifizierungschancengesetz

Auch für Beschäftigte: bis zu 100 % der Kurs- und Lohnkosten.

Weitere Kostenträger

DRV (Rentenversicherung), BFD (Bundeswehr), Berufsgenossenschaften, Aufstiegsbonus RLP (2.000 €).

Neue Grundsicherung ab 01.07.2026

Weiterbildungsgeld und Prämie bleiben bestehen. Vermittlungsvorrang gestärkt, aber Umschulungen weiterhin möglich. Empfehlung: Bildungsgutschein jetzt beantragen.

Transfergesellschaft / Transfer-Qualifizierung (§ 110 SGB III)

Sind Sie von Stellenabbau, Insolvenz oder Betriebsschließung betroffen und wechseln in eine Transfergesellschaft? Dann haben Sie Anspruch auf Qualifizierungsmaßnahmen wie unsere Umschulung. Die Kosten werden über das Transferkurzarbeitergeld und Mittel des Arbeitgebers (Sozialplan) finanziert. Besonders für ehemalige Mitarbeiter aus Automotive, Chemie oder Produktion: Nutzen Sie diese Zeit für einen Neustart als Fachinformatiker. Wir beraten Sie zum Ablauf und unterstützen bei der Abstimmung mit Ihrer Transfergesellschaft.

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Infotelefon Kaiserslautern

0631 342 88 973

Das sagen unsere Absolventen

„Ich hatte nur einen Hauptschulabschluss und Zweifel, ob ich das schaffe. Die Trainer haben sich wirklich Zeit genommen und den Stoff so erklärt, dass man ihn versteht. Heute arbeite ich als Systemadministrator bei einem Autohaus in KL."

– Marco T.
Lagerist → Systemadministrator

„Beim reinen Online-Anbieter habe ich nach 4 Monaten abgebrochen – man saß alleine vor dem Bildschirm. Beim taylorix institut war es anders: Echter Unterricht, echte Trainer, echte Mitschüler. Das hat den Unterschied gemacht."

– Dennis R.
Wechsler von Online-Anbieter

„Über die Rentenversicherung zur Umschulung gekommen, nachdem mein alter Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ging. Das Team in KL hat mich von Tag eins unterstützt. Mit 42 nochmal von vorne – hier wird das möglich gemacht."

– Stefan B.
Rehabilitand → IT-Support

„Als alleinerziehende Mutter war die Umschulung eine Herausforderung. Die sozialpädagogische Betreuung hat mir geholfen, Alltag und Lernen unter einen Hut zu bekommen. Der Präsenzunterricht gab mir die Struktur, die ich brauchte."

– Fatima A.
Alleinerziehend → Fachinformatikerin

„Ich komme aus der Gastronomie und hatte null IT-Erfahrung. Der strukturierte Unterricht im Klassenverband hat mir geholfen, dranzubleiben. Man lernt hier nicht allein – die Gruppe zieht einen mit. Im Praktikum wurde ich direkt übernommen."

– Tobias H.
Gastronomie → Netzwerktechniker

„Was mich überzeugt hat: Hier wird nicht einfach ein Video abgespielt. Man sitzt mit echten Trainern zusammen, kann Fragen stellen, bekommt sofort Feedback. Das ist der Grund, warum die Bestehensquote hier so hoch ist."

– Natascha L.
Quereinsteigerin → IT-Fachkraft

Häufig gestellte Fragen

Sie planen, installieren und administrieren IT-Infrastrukturen: Server, Netzwerke, Cloud-Dienste, Active Directory, Backups und IT-Sicherheit. Sie unterstützen Anwender bei Problemen, dokumentieren Systeme und planen Modernisierungen. Sie sind die zentrale Ansprechperson für alle IT-Themen im Unternehmen.
Nein. Systemintegration ist kein Programmierberuf. Sie lernen zwar Grundlagen in PowerShell und Bash für Automatisierungsaufgaben, aber keine Anwendungsentwicklung. Wer gerne programmiert, ist in der Anwendungsentwicklung besser aufgehoben.
Technisches Interesse, logisches Denken, Geduld bei der Fehlersuche und gute Kommunikationsfähigkeit – das ist die ideale Mischung. Eine bestimmte Vorbildung brauchen Sie nicht. Wir haben Absolventen aus Handwerk, Handel, Verwaltung, Gastronomie, Bundeswehr und vielen anderen Berufen.
Systemintegration ist Infrastruktur (Server, Netzwerke, Cloud), Anwendungsentwicklung ist Software (Programmieren von Apps). Vereinfacht: Systemintegratoren halten den Motor am Laufen, Anwendungsentwickler bauen das Auto. Beide Berufe haben hervorragende Aussichten – siehe auch unseren Detailvergleich.
Für Sie nichts. Die gesamte Maßnahme ist zu 100 % förderbar mit dem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Auch Deutsche Rentenversicherung, Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD), Berufsgenossenschaften und Transfergesellschaften kommen als Kostenträger in Frage. Wir beraten Sie kostenlos zur passenden Förderung.
24 Monate Vollzeit, davon 18 Monate Unterricht und 6 Monate Praktikum in einem Unternehmen. Unterricht: Mo–Do 08:00–16:00 Uhr, Fr 08:00–14:30 Uhr. Format: Hybrid (Präsenz + Live-Online).
Einstiegsgehalt: 35.000–39.500 € brutto pro Jahr. Mit 3–5 Jahren Erfahrung: 42.000–55.000 €. Senior-Positionen: 55.000–80.000 €. Mit Spezialisierung (Cloud, Security, DevOps): bis 95.000 €. IT-Leiter: 75.000–110.000 €. Mehr unter Gehaltsübersicht.
Die IHK empfiehlt einen mittleren Bildungsabschluss. In der Systemintegration haben Bewerber mit Hauptschulabschluss aber die besten Chancen aller vier Fachrichtungen, weil viele Aufgaben praxisnah sind und mittelständische Systemhäuser und der öffentliche Dienst oft offener sind als Konzerne. Entscheidend ist das Gesamtbild aus Eignungstest, Motivation und Auftreten – nicht das Zeugnis allein. Wichtig: Spätestens beim Praktikum schauen Unternehmen auf den Gesamteindruck. Wir geben Ihnen ehrliches Feedback zu Ihren Chancen. Mehr unter Voraussetzungen.
Während der Umschulung können Sie sich auf Herstellerzertifizierungen vorbereiten: Microsoft (AZ-900 Azure Fundamentals, AZ-104 Azure Administrator), Cisco CCNA, CompTIA A+/Network+/Security+, Linux LPIC-1, AWS Cloud Practitioner. Verfügbarkeit der Prüfungen je nach Standort – sprechen Sie uns an.
Hervorragend. Über 109.000 IT-Stellen sind in Deutschland unbesetzt (Bitkom 2025), Systemintegration ist eine der am meisten gesuchten Fachrichtungen. Kaiserslautern bietet mit RPTU, Fraunhofer IESE, DFKI, vielen Mittelständlern und der US Army Garrison ein dichtes IT-Umfeld. Pendelmöglichkeiten zu BASF Ludwigshafen, Saarbrücken, Frankfurt und Karlsruhe. Unsere Integrationsquote liegt bei 92 %.
Ja. Bei hybrider Teilnahme erhalten Sie für die gesamte Dauer der Umschulung die benötigte PC-Ausstattung mit allen Tools. Sie müssen weder einen eigenen Computer mitbringen noch Software kaufen.
Ja. Wenn Sie von Stellenabbau, Insolvenz oder Betriebsschließung betroffen sind und in eine Transfergesellschaft wechseln, können Sie unsere Umschulung über das Transferkurzarbeitergeld und Mittel aus dem Sozialplan nutzen (§ 110 SGB III). Wir haben Erfahrung mit Teilnehmern aus Automobilzulieferern, Chemie und Produktion.

Ihr Kontakt zu uns

Fragen per Mail

info@fachinformatiker-kl.de
info@taylorix-institut.com

Telefon

+49 631 - 342 88 973
Mo – Fr, 08:00 – 16:00 Uhr

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taylorix institut
für berufliche Bildung e.V.
Lutrinastr. 2-4 (Im Fuchsbau)
67655 Kaiserslautern

Wie Sie uns finden

Kaiserslautern befindet sich als Metropole der Westpfalz in einer verkehrstechnisch günstigen Lage. Die Stadt ist durch Bahn und Autobahn (A6, A63) direkt in das deutsche Verkehrsnetz eingebunden.

Das Institut selbst befindet sich in der Innenstadt, in einem Gebäudekomplex (im sog. „Fuchsbau"), in der Lutrinastraße 2-4. Die Lutrinastraße erreichen Sie von der Stadtmitte aus (Stiftsplatz, Marktplatz) über die Karl-Marx-Straße oder Eisenbahnstraße in 5 Minuten.

Der Hauptbahnhof ist in unter 10 Minuten Fußweg über die Eisenbahnstraße erreichbar. Buslinien 107 und 105 binden uns in das Busliniennetz Kaiserslautern ein. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein gebührenpflichtiges Parkhaus (Einfahrt Badstraße 3).

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